Am 08.07.2019 mussten wir schweren Herzens Abschied nehmen von unserem lieben Verbundleiter, Herrn René Deitert.

 

Nach langer und schwerer Krankheit hat er den Kampf gegen seine Lungenerkrankung leider verloren.

 

Mit dieser Erkrankung lebte er schon mehrere Jahre mit etlichen Höhen und Tiefen.

 

 

 

Es ging ihm zwischendurch immer so gut, relativ gesehen natürlich, dass man die Schwere und Aussichtslosigkeit seiner Krankheit oft verdrängt hat.

 

 

 

Zum Schluss blieb uns als Team nur, ihm zu wünschen, dass er schnell erlöst wird und nicht mehr lange leiden muss.

 

Diesen großen Verlust zu verarbeiten, ist für uns sehr sehr schwer.

 

Und das wird auch noch lange dauern.

 

 

 

Wir werden natürlich alles in seinem Sinne hier in der Einrichtung weiterführen und seinen Geist in Ehren halten.

 

Ich denke, er konnte guten Gewissens gehen, da er beide Einrichtungen menschlich als auch fachlich bestmöglich aufgestellt hat.

 

Darauf war er zurecht sehr stolz.

 

 

 

Er hat in den dreieinhalb Jahren, in denen er beide Einrichtungen geleitet hat, uns MitarbeiterInnen so viel gegeben, wofür wir ihm ewig dankbar sind.

 

 

 

Herr Deitert hat uns durch sein Fachwissen in Teamsitzungen, Kleinteams, Einzelgesprächen und Fortbildungen motiviert, konzeptionell innovativ zu arbeiten; und dies natürlich immer zum Wohle der Kinder. Er hat nichts vorgegeben, sondern seine MitarbeiterInnen angeregt, die bisherige Arbeit zu reflektieren und selber neue Ideen zu entwickeln und neue Wege zu gehen, falls nötig.

 

Die Zufriedenheit aller, d.h., die der Kinder, der MitarbeiterInnen, der Eltern und auch die des Trägers stand für ihn immer an erster Stelle.

 

Und das haben auch alle gespürt.

 

Er war für jeden da, man konnte mit allen Belangen zu ihm kommen, er hatte immer ein offenes Ohr.

 

Er war unser Halt und trotz seiner Erkrankung immer stark für uns.

 

 

 

Herr Deitert war der beste Chef, den man sich nur wünschen kann.

 

Aber er war nicht nur ein Chef, er war ein Freund.

 

 

 

Dies macht den Verlust umso schwerer für uns.

 

Unter Tränen schreib ich diese Worte, die bei Weitem nicht ausreichen, zu beschreiben, was für ein toller Mensch er war und welch große Lücke er hinterlässt.

 

 

 

Es tut so weh...

 

 

 

Wir wünschen ihm, dass er seine Erlösung gefunden hat und in Frieden ruhen kann.

 

 

 

Silke Peters

 

Einrichtungsleitung, St. Sebastianus