Herzlich Wilkommen auf der Internetpräsenz des katholischen Familienzentrums St. Sebastianus in Stolberg Atsch.

 

Wir freuen uns, dass Sie den Weg hierher gefunden haben und laden Sie ein, mehr über unsere Arbeit mit den Kindern unserer Einrichtung zu erfahren.

 

Ebenfalls können Sie sich über die Angebote unseres Familienzentrums informieren, welche allen Familien in unserem Sozialraum Stolberg-Atsch zur Verfügung stehen.

 

__________________________________

 

 

Aktuelle Informationen

 

für Eltern

 

vom MKFFI

 

 

Stand 28.07.2020

Wiederaufnahme des Regelbetriebes ab dem 17.08.2020
A-2020-07-28_Offizielle Information Land
Adobe Acrobat Dokument 150.8 KB
offizieller Elternbrief des MKFFI
C-2020-07-28_Ministerschreiben Beschäfti
Adobe Acrobat Dokument 140.1 KB
Umgang mit Krankheitssymptomen
E-2020-07-28_Offizielle Information Land
Adobe Acrobat Dokument 52.9 KB

 

Wir starten zuversichtlich ins neue KiTa-Jahr

 

Das Resümee des vergangenen Kalenderjahres war zu Papier gebracht, die Vorfreude, dass das neue Jahr 2020 nur besser werden könnte, war da, der Start gelungen…und dann…

 

…dann kam CORONA.

 

Zunächst nahmen wir die ersten Informationen aus den Medien zwar wahr, setzten uns jedoch nicht intensiv damit auseinander. Es war ja weit weg, in China. Doch plötzlich traten die ersten Fälle in Heinsberg und dann auch in unserer Region auf und die Regierung musste handeln. Ein Informationsnachmittag für alle Leitungen von Schulen und Kitas fand im Rathaus der Stadt Stolberg statt. Dabei konnten erste Unsicherheiten mit Unterstützung des Krisenstabes geklärt werden. Ein mulmiges Gefühl blieb dennoch…

 

Gespannt erwarteten wir die erste Pressekonferenz der Regierung am Freitag,     den 13.03.2020.

 

Infos über Schulschließungen an Eltern von Schulkindern gab es bereits. Wir als Kindertageseinrichtung mussten die Aussagen von Herrn Laschet abwarten und konnten den Eltern noch keine rechtskräftigen Informationen geben.

 

Auf einmal war alles anders, alles quasi auf NULL. Es wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen, dass ab Montag, dem 16.03.2020 gültig war.

 

Wir als Team trafen uns am Montagmorgen, wie gewohnt, in der Einrichtung und gingen in die Planung der Umsetzung. Einiges konnte bereits am Wochenende „geregelt“ und auf unserer Homepage veröffentlicht werden. Frau Willems und ich standen 24/7 im steten Kontakt miteinander und mit den Trägervertretern des Kirchenvorstandes ebenso.

 

Ein herzliches Dankeschön an Frau Geilus, Frau Stremme, Frau Baumanns und Herrn Kirch, die immer für uns erreichbar waren und uns sehr unterstützt haben!!!

 

Es wurde eine Notbetreuung eingerichtet für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen. Allerdings mussten beide Elternteile systemrelevante Jobs ausüben. Nachweise vom Arbeitgeber der Eltern wurden verlangt, eine Clearingstelle der Städteregion Aachen wurde ins Leben gerufen, gesetzliche Verordnungen kamen per mail, Fachempfehlungen vom MKFFI (Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration) folgten und und und…

 

Der Start in diese unvorhersehbare Zeit kam plötzlich und unerwartet und stellte uns ab da fast täglich vor neue Herausforderungen.

 

Wir arbeiteten nur noch nach den Anweisungen und Vorgaben des Landes, die Betreuung der „Notkinder“ war auf ein Minimum begrenzt und die Einhaltung der Hygienemaßnahmen stand von dort an im Vordergrund unserer Arbeit in der Kita. Alles, bis auf die Abstandsregelung, konnten wir und die wenigen Eltern gut umsetzen. Aber wie will man einem Kind beim Umziehen und bei anderen Tätigkeiten helfen, wie will man ein Kind trösten oder wickeln, mit einem Abstand von mindestens 1,50m? Insofern war das Abstandsgebot gegenüber und natürlich auch zwischen den Kindern aufgehoben.

 

Feste Betreuungsgruppen mit einer geringen Anzahl an Kindern wurden gebildet. Das Personal betreute nach Möglichkeit immer dieselben Kinder. Wenn neue Kinder zur Notbetreuung kamen, musste verantwortungsvoll umgeplant werden unter Berücksichtigung aller Vorgaben.

 

Kommunizieren, Planen und Reflektieren am Wochenende wurde für alle MitarbeiterInnen unserer Einrichtung zur Selbstverständlichkeit. Persönliche Treffen von einzelnen Kleinteams fanden bei Bedarf unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen ebenso statt. Aber wir waren bemüht, den persönlichen Kontakt untereinander auf das Nötigste zu beschränken. Die digitalen Medien waren hierbei eine große Hilfe. Telefonisch, per Mail, Zoom oder WhatsApp standen wir als Team im engen Austausch.

 

In den ersten sieben Wochen veränderte sich nichts am offiziellen Betretungsverbot. Lediglich die Berechtigung zur Notbetreuung wurde mit und mit erweitert.

 

Und die anderen Kinder unserer Einrichtung? Diese mussten die ganze Zeit zuhause bleiben und die Eltern mussten die Betreuung familiär organisieren. Großeltern sollten nach Möglichkeit nicht eingebunden werden. Welche große Herausforderung für alle Familien. Wer hätte das zuvor geahnt?

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die so verständnisvoll und verantwortungsvoll mit der Situation umgegangen sind und uns dadurch sehr unterstützt haben.

 

Verständlicherweise wollten viele Eltern wissen, wie es wann endlich weiter geht; insbesondere die Eltern unserer Vorschulkinder. Leider hatten wir auf diese Frage keine zufriedenstellenden Antworten. Auch wir mussten von Woche zu Woche auf neue Entscheidungen und Vorgaben des Landes warten.

 

Diese waren aufgrund der Situation nie langfristig. Uns blieb nichts anderes übrig, als nach dem Prinzip „Die Kunst der kleinen Schritte“ zu arbeiten.

 

Das war für uns eine ebenso schwierige und undurchsichtige Zeit wie für die Eltern…

 

Ab und an erreichten uns kleine Briefe einzelner Kinder, was uns sehr gefreut hat 😊

 

Alle Kinder erhielten im Gegenzug einen Brief von der Kita mit dem Versprechen, beim Wiedersehen gemeinsam ein leckeres Eis zu essen…Persönliche Telefonate wurden mit den Eltern geführt. Insbesondere nahmen wir auch Kontakt mit den „neuen“ Eltern auf, die ihr Kind ab Sommer bei uns betreuen lassen. Leider musste der für Anfang Mai geplante Elternabend zuvor ja abgesagt werden. Unserer Meinung nach, haben wir eine gute Lösung gefunden, den Kontakt zu den Familien in dieser schwierigen Zeit zu halten und wichtige Informationen aus zu tauschen.

 

Laut Pressemitteilung vom 08.05.2020 durften ab dem 28.05. dann zumindest alle Vorschulkinder die Kita wieder besuchen. Die Freude war bei den meisten Kindern sehr groß. Auch wir freuten uns auf die Kinder und über endlich wieder mehr Leben in unseren Räumlichkeiten.

 

Leider konnten die geplanten Aktionen und Ausflüge nicht stattfinden, aber für die Abschlussfeier gab es eine Lösung. Eine Abschiedsandacht konnte in der Kirche St. Maria Himmelfahrt mit Pastor Hans-Rolf Funken gefeiert werden.

 

Bei der letzten Pressekonferenz am 20.05.2020 wurde dann verkündet, dass ab dem 08.06.2020 ein „eingeschränkter Regelbetrieb“ in den Kindertageseinrichtungen stattfinden soll. Die wöchentlichen Betreuungsstunden wurden laut neuer Verordnung aufgrund dessen jedoch verringert; aber ALLE Kinder durften endlich wieder in die Kita kommen.

 

Die Eltern wurden vorab per Brief und Telefonaten informiert, um wichtige Absprachen miteinander zu treffen.

 

Die pädagogische gruppenübergreifende Arbeit konnte allerdings nicht wie gewohnt stattfinden, da die einzelnen „Gruppensettings“ zwingend eingehalten werden mussten und die Kinder nicht in anderen Räumen spielen durften.

 

Die Hygienevorschriften und die reduzierten Betreuungszeiten bestimmten den Tagesablauf.

 

Dennoch fühlte es sich schon ein bisschen wie „normal“ an. Bis zu 75 Kinder kamen täglich in unsere Einrichtung. Das Wetter spielte mit und das versprochene Eis wurde natürlich auch gegessen.

Elterngespräche über den Entwicklungsstand der Kinder wurden je nach Bedarf telefonisch geführt.

 

 

Nun sind wir gespannt, wie sich die Infektionszahlen in den Sommerferien weiterentwickeln und hoffen, dass sie stabil bleiben, bzw. zurück gehen und wir ab spätestens September den „normalen“ Kita-Betrieb wieder aufnehmen können.

Der eingeschränkte Regelbetrieb behält nach heutigem Stand seine Gültigkeit bis zum 16.08.2020.

 

Insofern werden wir am 10.08.2020 erstmal mit denselben Auflagen und Bedingungen wie heute in das neue KiTa-Jahr starten.

 

Nichts desto trotz freuen wir uns auf das neue Kita-Jahr mit allen Überraschungen und Herausforderungen, die es für uns bereithält.

 

Insbesondere freuen wir uns auf die neuen Kinder und deren Familien, die nach den Ferien mit der Eingewöhnungsphase starten werden.

 

Unseren Vorschulkindern wünschen wir einen tollen Start in die Schulzeit und alles Gute auf ihrem weiteren Weg!

 

Mögen alle gesund und fröhlich bleiben 😉

 

 

 

Viele Grüße und eine schöne Ferienzeit…

 

Silke Peters

 

 

„Unsere Welt ist voller Wunder“

 

 

 

 

Am 25. Juni. 2020 fand in St. Maria Himmelfahrt die Abschlussandacht für unsere Vorschulkinder der Sternengruppe statt. Unter zahlreichen Vorgaben und Regeln aufgrund der Corona Pandemie durften die Eltern und Geschwister an der Feier teilnehmen. Herr Pastor Funken führte durch die Andacht, die unter dem Thema „Unsere Welt ist voller Wunder“ stand. Es gab eine „Wundergeschichte“ und Herr Pastor Funken sprach mit den Kindern über die Wunder, die Gott vollbracht hat. Die Kinder hatten sich im Vorfeld überlegt, was für sie persönlich ein Wunder ist: „Es ist für mich ein Wunder, dass es Regen für die Natur gibt.“ „Es ist für mich ein Wunder, dass es Kinder auf der Welt gibt.“ „Es ist für mich ein Wunder, dass ein Mensch einen Autounfall überlebt.“ „Es ist für mich ein Wunder, dass ich eine große Familie habe.“… Dies sind nur einige der vielen tollen Ideen der Sterne. Herr Schulte untermalte die Andacht mit Musik und Gesang, da uns das Singen leider noch nicht erlaubt war.

 

Zum Abschluss präsentierte jedes Kind stolz den anderen Kindern, Eltern und Geschwistern seine Schultüte.

 

Ein herzlicher Dank nochmals an die Eltern der Sternengruppe, die uns mit liebevollen Worten und Abschiedsgeschenken für die Gruppe überrascht haben.

 

Trotz der vielen Einschränkungen war es ein würdevoller und schöner Abschied für unsere Sterne.

Kristina Schnickmann

Reiseverordnung
2020_06_25_Offizielle Information Land N
Adobe Acrobat Dokument 46.1 KB
Rückkehr in die Einrichtung nach COVID-Erkrankung
2020_06_26_Offizielle Information Land N
Adobe Acrobat Dokument 140.1 KB

offizielle Mitteilung des MKFFI bezüglich der... 

... für Juni und Juli 2020